Grundidee und Philosophie

Dekasa - Deutsch-kamerunische Samariter e.V. Das Motto von Dekasa e.V. ist: "Eine andere Art zu helfen".

Dekasa verfolgt die Philosophie der Hilfe zur Selbsthilfe. Eine effektivere Selbsthilfe setzt voraus, zu verstehen, wie die Betroffenen selber ihre Situation verstehen. Anders gesagt, es ist für uns wichtig, viele Parameter in der Sozialstruktur Kameruns in unseren wohltätigen Aktivitäten zu berücksichtigen. Aus europäischer Perspektive ist die kamerunische Gesellschaft mit vielen Problemen (wirtschaftlichen, politischen usw.) konfrontiert. Dennoch werden viele Tatbestände und Situationen aus der Perspektive der Einheimischen nicht als Probleme wahrgenommen. Nach Jahren sozialen Engagements in Kamerun haben wir parallel eine soziologische und ethnologische Betrachtung der kamerunischen Gesellschaft durchgeführt. Dies hat dazu geführt, unsere Ideologie und Orientierung zu adjustieren und zu verbessern.

Wie andere gemeinnützige Vereine, die sozial engagiert sind, hatten wir die kamerunische Gesellschaft bislang aus einer eurozentrischen Perspektive betrachtet und dementsprechend ihre Bedürfnisse festgelegt bezüglich Armut, mangelnder medizinischer Versorgung, Unterernährung, Verletzung von Menschenrechten, wachsender kultureller Orientierungslosigkeit, Anarchie in der Urbanisierung, etc..Seit der Gründung unseres Vereines(2007) bis 2011 haben wir uns dafür eingesetzt, unseren Beitrag zu leisten, um Menschen in Kamerun zu helfen. Unsere Schwerpunktthemen waren Nahrung, Sexualität, soziale Ungleichheit und Architektur. Besonderen Akzentbei der Durchführung unserer Aktivitäten legten wir dabei auf die Kultur der Einheimischen.

Nach jahrelangem Einsatz haben wir festgestellt, dass die kamerunische Gesellschaft einer mehr oder weniger definierten Struktur und Ordnung folgt, die zur Erzeugung und Aufrechthaltung der Armut und der diversen sozialen Ungleichheiten beitragen. Daraufhin haben wir verstanden, dass der Begriff „soziale Ungleichheit“ in der kamerunischen Gesellschaft mit Anführungsstrichen benutzt werden muss. Viele von diesen Tatbeständen entsprechen einer Ordnung und gelten somit in den Augen der Kameruner nicht als ungerecht. In vielen Fällen verursachen externe Einmischungen, wie der ausländischen NGO, eher eine Erschütterung der Sozialstruktur und können die soziale Ungleichheit sogar eher verschlimmern als verbessern. Unsere Feststellungen basieren auf ethnologischen und soziologischen Feldforschungen.

Wir haben uns unseren Fokus der Hilfe bewahrt und dennoch unser Aktivitätsfeld geändert. Wir konzentrieren uns nun mehr auf die Kinder, insbesondere die Benachteiligten. Um effektiver und präziser zu helfen, arbeiten wir konkret mit einem Kinderheim in Bafoussam (Kamerun) zusammen. Wir wollen diese Kinder gemeinsam großziehen, ihre Entwicklung und Entfaltung fördern und unterstützen. Somit erhoffen wir direkte, individuelle Unterstützung für die Betroffenen zu leisten. Das Kinderheim Association Philanthropique de Réhabilitation des Enfants et Jeunes Déshérités (APREJED) betreut 18 Kinder. APREJED bezieht keinerlei Leistungen oder Vorteile vom Staat. In ihren ehrenamtlichen Aktivitäten sind die Mitarbeiter sowie die Kinder mit vielen finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert, die den Zusammenhalt nicht gerade einfach machen. Aus diesem Grundhaben wir unserer Unterstützung zugesichert.

Spenden

Dekasa ist als gemeinnützige Organisation anerkannt. Spenden sind steuerlich absetzbar.

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

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